Nordhalben - Die Trinkwasserversorgung in Heinersberg hat in der jüngsten Nordhalbener Gemeinderatssitzung einen breiten Raum eingenommen. Wassermeister Holger Grundmann berichtete zunächst den Räten über die Arbeiten am Hochbehälter Heinersberg. Genutzt werde bis jetzt nur die rechte Kammer, die linke habe lange leer gestanden, erklärte er. Durch diese Nichtnutzung sei der Putz trocken und die Decke marode geworden, sodass umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden mussten. Die Firma Stahl aus Kißlegg habe hier gute Arbeit geleistet. Mit großem Aufwand habe man die Decker mittels Sandstrahltechnik abgestrahlt, bis die Bewehrungseisen rostfrei sichtbar wurden. Leider habe sich herausgestellt, dass aus den ursprünglich angenommenen 100 Eisen am Ende 459 Eisen wurden, was erhebliche Mehrkosten verursacht habe. Die großen Schäden seien auf bauliche Mängel des im Jahr 1956 errichteten Hochbehälters zurückzuführen, erörterte der Fachmann. Inzwischen seien die Decke reprofiliert und der Putz erneuert worden. Die Kosten für die Deckensanierung beliefen sich auf etwa 25 000 Euro. Holger Grundmann wies darauf hin, dass zeitnah auch die rechte Kammer saniert werden müsse.
Nordhalben Trinkwasserversorgung ein gutes Stück sicherer
Susanne Deuerling 08.11.2017 - 14:36 Uhr