Notfall Drei Schwerverletzte nach Sprung von Güterzug

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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Beim Sprung von einem Güterzug im Münchner Bahnhof Trudering sind zwölf Menschen bei einem Stromunfall teils schwer verletzt worden. Ein Mann, eine Jugendliche und ein Kind seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion München am Dienstag.

München (dpa/lby) - Beim Sprung von einem Güterzug im Münchner Bahnhof Trudering sind zwölf Menschen bei einem Stromunfall teils schwer verletzt worden. Ein Mann, eine Jugendliche und ein Kind seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion München am Dienstag. Am schwersten verletzt sei der Erwachsene, doch schwebe er entgegen erster Einschätzung nicht in Lebensgefahr.

Wie der Sprecher weiter sagte, sprächen die Gesamtumstände dafür, dass der Güterzug für die unerlaubte Einreise genutzt worden sein könnte. In Bayern werden immer wieder Flüchtlinge entdeckt, die auf Güterzügen die Grenze überquert haben. Die Bahnstrecke wurde über Stunden gesperrt.

Der Güterzug hatte in Trudering einen Halt gemacht, als die zwölf Personen den Zug verließen. Dabei bildete sich eine "elektrische Ladung". Ob es sich dabei um einen Lichtbogen handelte oder jemand mit einem Gegenstand gegen eine Stromleitung gekommen war, blieb zunächst unklar. Bei der Zahl der Beteiligten hatte es zunächst unterschiedliche Angaben gegeben.

Auch die Nationalität der Beteiligten, von denen drei noch vor dem Eintreffen von Polizei und Rettungskräften flohen, blieb vorerst offen.

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