„Im Wein liegt die Wahrheit“ lautet eine Weisheit, welche bereits viele Jahrhunderte auf dem Buckel hat. Wer Genaueres wissen möchte, schaut auf das Etikett: Erzeuger, Jahrgang, Rebsorte und Qualität sind übliche Angaben, weiterhin kann die Lage, wo die Rebstöcke stehen, abgedruckt sein: „Sommertal“, „Nonnenberg“, „Paradies“ oder auch „Ziegelangerer Ölschnabel“. Es sind teils beeindruckend Namen, die die Kauflust anregen sollen. Und doch gibt es immer weniger Winzerbetriebe, die auf diesen Marketingeffekt zurückgreifen. Die Redaktion ging auf Ursachenforschung.