Nurn Mit dem Buggy zur Gnadenmutter

Hans Franz
Pfarrer Richard Reis empfing und segnete die Nurner Gläubigen, die den Weg zur Gnadenmutter nach Steinwiesen angetreten hatten. Foto: Franz

In Nurn wird eine schöne Tradition wiederbelebt. Nach zwei Jahren Corona-Pause pilgerte man das kurze Stück nach Steinwiesen.

Zum siebten Male nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause machten sich Gläubige der katholischen Kuratie Nurn auf den Weg zur Gnadenmutter nach Steinwiesen. Sicherlich ist diese Wallfahrt ob ihrer Entfernung von rund fünf Kilometern nicht mit so manch anderer Pilgertour zu vergleichen. Doch schließlich steht nicht die Länge des Weges, sondern das Ziel, nämlich die Gnadenmutter Maria in der Pfarrkirche St. Mariae Geburt, im Vordergrund. Dabei handelt es sich um die älteste und wichtigste Plastik innerhalb der Kirche.

Der Weg führte die singenden und betenden Wanderer ab der Nurner St.-Michaels-Kirche zum Café Kuhnlein. Hier wurden die Teilnehmer, zu denen auch Mütter mit Kinderwagen gehörten, von Pfarrer Richard F. Reis und den Ministranten sowie dem Musikverein Nurn empfangen und auf den restlichen Weg zum Steinwiesener Gotteshaus begleitet.

Bei der anschließenden Eucharistiefeier erinnerte der Geistliche daran, dass vom 16. bis 18. Jahrhundert Wallfahrten nach Steinwiesen aufblühten. Da sie heute nur noch lokale Bedeutung hätten, wäre es umso erfreulicher, wenn die Nurner ihre Tradition fortsetzen würden. Während Sabine Klug und Katharina Deuerling, die bereits die Leitung auf der Strecke übernommen hatten, Fürbitten verlasen, trug Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Schuberth die Lesung vor und dankte den Mitwirkenden. Nach der offiziellen Feierstunde schloss sich im Pfarrsaal ein gemütliches Beisammensein mit Imbiss an.

 

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