Der Coburger Wohnungsmarkt hat ein Problem: So zumindest sieht es der Caritas-Verband mit Blick auf die Anzahl der Übernachtungen in seiner Obdachlosen-Herberge, die eine hohe Nachfrage verzeichnet. Vor allem die Verweildauer in der Unterkunft macht der Wohlfahrtsorganisation Sorgen. 15 Menschen blieben im Jahr 2024 mehr als 30 Nächte, neun sogar über 90 Nächte. „Das ist eine erschreckende Zahl“, hatte Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz vor kurzem im Sozialsenat gesagt. Das Thema Wohnungsnot werde die Stadt künftig noch viel mehr beschäftigen. Es gebe da bereits Ideen. In den nächsten Jahren würden Konzepte entwickelt. „Denn unsere Herberge ist solide und gut, aber sie bleibt trotzdem eine Herberge“, betonte Hartz in der Sitzung.
Obdachlose in Coburg Wie steht es um den sozialen Wohnraum in der Stadt?
Alexandra Paulfranz 04.11.2025 - 06:30 Uhr