Oberfränkischer Fußball-Profi Marius Wolf scherzt über Mats Hummels

Eigentlich hat der Fußball-Profi mit Borussia Dortmund derzeit nicht viel zu lachen. Den Humor scheint der gebürtige Kronacher nicht verloren zu haben. Spielt er bald in Saudi-Arabien?

Marius Wolf (rechts neben BVB-Coach Edin Terzic) musste am Dienstag lange auf der Bank schmoren. Foto: IMAGO/Team 2/IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto

Der sportliche Zustand von Borussia Dortmund und die Form des oberfränkischen Fußball-Nationalspielers Marius Wolf hängen offenbar eng zusammen: So richtig läuft es bei beiden derzeit nicht – von der (fast-)meisterlichen Form des Frühjahres sind beide weit entfernt. Der BVB liegt in der Bundesliga nach dem 1:1 am Dienstag gegen den FSV Mainz 05 hinter den Erwartungen. Trainer Edin Terzic steht in der Kritik.

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Auch Marius Wolf saß am Dienstag 80 Minuten lang nur auf der Bank – und kam in der Schlussphase ins Spiel, ohne aber Wirkung erzielen zu können. Und so scheint der Traum von der EM im eigenen Land für den Oberfranken in weite Ferne gerückt zu sein.

Die Zeit auf der Wechselbank hat der 28-jährige gebürtige Kronacher immerhin zu einer auffälligen Szene genutzt – und seinen Teamkollegen Mats Hummels imitiert. Hummels hatte sich gestenreich eine Entscheidung von Schiedsrichter Marco Fritz beschwert, mit der Hand einen Ball geformt und griff sich mit dem Zeigefinger ans Auge. Wolf ahmte den Nationalspieler mit derselben Geste nach – und brachte Niklas Süle neben ihm auf der Wechselbank zum Schmunzeln. So scheint auch trotz der schwierigen Situation beim BVB noch eine gute Stimmung zu herrschen.

Steht Wolf vor einem Wechsel?

Gut möglich, dass er sich bald schon neue Kollegen für Scherze dieser Art suchen muss. Denn wie Sky berichtete, zeichne sich Wolfs Abschied aus Dortmund ab. Die Dortmunder wollten den auslaufenden Vertrag des alten Rechtsverteidigers nicht verlängern. Ein vorzeitiger Abschied im Winter, um noch eine Ablöse einzustreichen, sei aber nicht geplant. Laut Sky sei selbst ein Wechsel nach Saudi-Arabien gut möglich.

Wolf hatte in der Youtube-Sendung „At Broski – Die Sport-Show“ über seine Gedankenspiele gesprochen: „Wenn ich 100 Millionen Euro in zwei Jahren verdienen könnte, würde ich wohl auch nach Saudi-Arabien wechseln“, sagte der Oberfranke.