Als sich Peter Worm im Jahr 1977 nach seinem Abitur in Wunsiedel zum Jura-Studium nach Regensburg aufmacht, hat er natürlich keine Ahnung davon, dass sich fast 50 Jahre später einmal der voll besetzte Landtag zu seinen Ehren erheben und ihm mehr als eine Minute lang stehend applaudieren wird. Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat dem in Fichtelberg aufgewachsenen Chef ihrer Verwaltung da gerade eine kurze, sehr persönliche Laudatio gehalten. Denn Worm nimmt nach 40 Jahren Abschied vom Landtag als der Mann, der den Laden in den vergangene knapp zwei Jahrzehnten am Laufen gehalten hat und federführend daran beteiligt war, dass die bayerische Volksvertretung moderner und bürgernäher wurde.