Bei der Nominierungsversammlung der ÖDP wurde die 45-jährige Architektin Nicole Kreußel einstimmig zur Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Kurstadt gewählt. Das teilt die ÖDP mit.
Nicole Kreußel will‘s wissen: So beginnt eine Pressemitteilung der örtlichen ÖDP. Die 45-Jährige sieht unter anderem keine Notwendigkeit für Windräder rund um die Kurstadt.
Bei der Nominierungsversammlung der ÖDP wurde die 45-jährige Architektin Nicole Kreußel einstimmig zur Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Kurstadt gewählt. Das teilt die ÖDP mit.
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In ihrer Bewerbungsrede hatte die Mutter zweier Kinder laut der Mitteilung eindrücklich ihr Interesse an der nachhaltigen Entwicklung der Region im Sinne der Daseinsvorsorge für nachfolgende Generationen bekundet. In diesem Zusammenhang habe sie als konkrete Schwerpunkte ihrer zukünftigen Tätigkeit unter anderem eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Kernstadt Bad Rodach und der ihr angeschlossenen Ortsteile genannt.
Eine Weiterentwicklung des ÖPNV, insbesondere mit getakteten Anschlüssen nach Thüringen, und der Erhalt der Wälder um Bad Rodach ohne Windräder, deren Notwendigkeit sie nicht sieht, gehörten ebenfalls zu ihrem Wahlprogramm. „Naturnahe Umgebung unseres Wohnumfeldes muss unbedingt erhalten bleiben“ so Kreußel.
Kommunalpolitische Erfahrungen hat sie den Angaben nach in den vergangenen Jahren reichlich in Hildburghausen gesammelt, wo sie „mit sensationellem Engagement“ die ÖDP in den Stadtrat geführt habe. „Hier erarbeitete sie sich parteiübergreifend viel Anerkennung für ihre Arbeit“, heißt es weiter.
Was ihr Berufsleben angeht, hat Kreußel erst im vergangenen Jahr sie ihr Zertifikatsstudium als Holzbauingenieurin abgeschlossen. Als Stadtarchitektin in Hildburghausen begleitete sie unter anderem das Gemeindliche Entwicklungskonzept sowie das mit Leader geförderte Entwicklungskonzept für den Stadtberg. Mit mit dem Kulturamt etablierte sie die Veranstaltung Hibu leuchtet und führte damit das Konzept der Popup- Stores als Lösung für das Leerstandsproblem in der Innenstadt ein. Dadurch habe sie, so schreibt die ÖDP, valide Verwaltungserfahrung sammeln können wie auch Erfahrung in der Akquise von Fördermitteln und der Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden.
Ehrenamtlich unterstützte Kreußel seit 2020 die Etablierung des Nabu-Kreisverbandes sowie vier weiterer Vereine, darunter auch das Co-Working-Space.