Hautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden
Den Namen „Blaualgen“ haben die Bakterien aufgrund des grün-blauen Films bekommen, den sie auf dem Wasser bilden, wenn sie sich vermehrt haben, wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte im Internet schreibt. Blaualgen könnten Gifte, die Cyano-Toxine, ins Wasser abgeben. Direkter Kontakt mit den Bakterien bzw. deren Giften könne zu Hautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen, in manchen Fällen auch zu allergischen Reaktionen, so die Mediziner. Verschluckt ein Mensch das belastete Wasser, könne dies zu Magen-Darmbeschwerden, Atemwegserkrankungen und Leberveränderungen führen. „Da sich der Bakterienfilm häufig in Ufernähe konzentriert, sind spielende Kleinkinder besonders gefährdet, nicht nur über die Haut, sondern auch durch Hand-Mund-Kontakt mit dem Gift in Berührung zu kommen“, warnen sie.