Kurz nach dem Tod von Papst Franziskus am Ostermontag, 21. April, hat in allen Kirchen des Bistums Würzburg ein 15-minütiges Trauergeläute stattgefunden. Wenig später hat sich der Würzburger Bischof Franz Jung zum Tod des Papstes geäußert. Franziskus habe – als erster Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri – „ wie kaum ein anderer Papst der jüngeren Zeit mit seiner unkonventionellen Art der Kirche viele Anstöße zur Weiterentwicklung und geistlichen Erneuerung gegeben“, so Bischof Franz Jung. „Ganz im Sinne seines großen Namenspatrons wollte er die Kirche von aller Selbstbezüglichkeit befreien. Fest gegründet im Glauben sollte sie vielmehr im Geist des heiligen Franziskus ‚an die Ränder gehen’, um Christus in den Armen dieser Welt zu begegnen.“ Franziskus selbst dürfe „als der Papst bezeichnet werden, der an die Ränder ging“, so der Würzburger Bischof.