Am Sonntag teilgenommen haben dann auch Landrat Wilhelm Schneider (CSU), zahlreiche Bürgermeister, Stadträte, Gemeinderäte und Kreisräte der verschiedensten Parteien aus dem ganzen Landkreis sowie der Landtagsabgeordnete Gerald Pittner (Freie Wähler). Die aktuelle Stimmungslage in der Bevölkerung, hervorgerufen durch die landesweiten Corona-Demonstrationen und die dort oft vorherrschende aggressive Stimmung sei sehr besorgniserregend, erklärte Versammlungsleiter Christoph Appel von Parents for Future Haßberge und ergänzte: „Man kann über einzelne Maßnahmen und Vorgaben der Corona-Politik sicher diskutieren, doch wir kommen als Gesellschaft nur heil aus der Pandemie, wenn wir alle an einem Strang ziehen und uns nicht von einer lauten Minderheit übertönen lassen“. Große Teile der sogenannten Querdenker-Bewegung und deren zahlreichen Ableger hätten es bewusst zugelassen, dass sich rechtsgesinnte, antisemitische, faschistische und menschenfeindliche Gruppierungen in ihren Reihen breitgemacht hätten und die ‚Bewegung‘ infiltrieren, so Appel. Man habe es schweigend oder gar wohlwollend hingenommen, dass diese demokratiefeindlichen Organisationen die eigene Bewegung unterwandern, nur um nach außen den Eindruck von „wir sind viele“ vorzugaukeln. „Da hilft es jetzt auch nichts mehr, bei Demoaufrufen mit markigen Sprüchen wie ‚für Einigkeit, Nächstenliebe und Menschenrechte’ zu werben. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen und die Verantwortlichen werden die Geister, die sie riefen nicht mehr los“, führte Appel weiter aus.