Paukenschlag bei den Coburger Liberalen: Jens-Uwe Peter tritt mit sofortiger Wirkung aus der FDP aus. Das teilte er am Montag in einem Schreiben an den Bundesvorsitzenden Christian Lindner und seine „ehemaligen Parteifreunde“ mit. Als Grund führt er an, dass er die „wichtigsten Kernelemente (der FDP, d. Red.) bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen“ sehe. Er wünsche sich, dass ein Mehr an Leistung jedes Einzelnen auch ein Mehr an Wohlstand bedeute und nicht Neid, schon gar nicht aus der politischen Ecke, entflammen lasse. Der Staat solle sich nicht in Entscheidungen von Personen und Firmen und den Lebensalltag einmischen. Zudem kritisiert Peter die Flüchtlingspolitik. Er wünsche sich „Einwanderer, die zu uns passen und die wir auch benötigen, mit einem Einwanderungsgesetz, das diesen Namen auch verdient“. Gegen diejenigen, die das Recht auf Asyl missbrauchten, solle hart vorgegangen werden. „Für all dies stand einmal die FDP, weshalb ich diese Partei auch mehr als einmal in der Öffentlichkeit vertreten und dies auch gerne getan habe“, so Peter weiter. „Leider hat sich dies in den letzten Jahren zunehmend geändert.“ Er habe in kleinem Rahmen versucht, etwas zu ändern, erklärte er. „Allerdings sehe ich das Licht am Ende des Tunnels nun nicht mehr.“