Pfarrweisach Eine Schlitterpartie

Spiegelglatt sind teilweise die Nebenstraßen in den Dörfern der Gemeinde Pfarrweisach, wie hier im Kleeberg in Kraisdorf. Nach einem vom Gemeinderat vor einigen Jahren festgelegten Plan werden diese Straßen nicht geräumt, sondern nur die Hauptwege. Foto: Simon Albrecht

Nicht geräumte Seitenstraßen waren ein Thema im jüngsten Gemeinderat in Pfarrweisach. Bürger hatten sich deswegen beschwert. Bürgermeister Markus Oppelt hatte dafür eine Begründung.

Pfarrweisach - Der Gemeinderat Pfarrweisach hat in der öffentlichen Sitzung am Dienstagabend den geänderten Bebauungsplan „Bei der Schule“, Pfarrweisach, genehmigt. Bei der Sitzung, die in der Turnhalle stattfand, ging es zudem auch um den Schneeräumdienst.

Zum Bebauungsplan lagen die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor, die vom Gremium gebilligt wurden und nunmehr in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Wie Bürgermeister Markus Oppelt (CSU) sagte, sei der Bebauungsplan an die heutige Zeit angepasst worden. Abwechselnd mit seinem Stellvertreter Christoph Göttel (FW) las er die Stellungnahmen in der dreiviertel Stunden dauernden Beratung vor. Der Bebauungsplan war vor zwanzig Jahren unter dem damaligen Bürgermeister Gerhard Hufnagel aufgestellt worden. Weil der Plan erst vor zwei Jahren wieder auf den Tisch kam, waren strukturelle Änderungen nötig.

Das Baugebiet „Bei der Schule“ ist mittlerweile im ersten Bauabschnitt erschlossen, informierte Oppelt. Der zweite und dritte Bauabschnitt kämen dran, wenn alle Bauplätze im ersten Bauabschnitt verkauft sind.

Der Bürgermeister informierte das Gremium, dass man seit diesem Winter einen neuen Schneeräumdienst mit Frank Schmidt aus Lichtenstein habe. Wie sein Vorgänger arbeite Schmidt – selbst Gemeinderat - im Auftrag des Maschinenrings. Gemeinderätin Beate Giebfried (FW) warf eine Beschwerde von Bürgern aus der Kraisdorfer Siedlung ein. Die Nebenstraßen in der Siedlung seien vor einigen Tagen „spiegelglatt gewesen“, gab sie die Beschwerden wieder, und es sei nicht geräumt worden. Oppelt und Schmidt verwiesen dazu auf den Räum- und Streuplan der Gemeinde, der vor einigen Jahren vom Gemeinderat festgelegt worden war. Darin enthalten sind nur die Hauptwege, die geräumt werden müssen – Seitenstraßen müssen demnach nicht geräumt werden. Dies sei im Übrigen in anderen Gemeinde nicht anders, gab Oppelt zu verstehen.

Zweiter Bürgermeister Christoph Göttel informierte das Gremium an diesem Tag außerdem darüber, dass im Dezember in Kraisdorf im Bürgerzentrum ein Defibrillator installiert worden ist. Das Gerät war von der Raiffeisenbank Lichtenfels-Ebern gespendet worden, wofür Göttel der Bank dankte. Ein weiteres Gerät, das ebenfalls von der Bank spendiert worden sei, werde demnächst in Lichtenstein installiert.

 
 

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