Erfurt (dpa/th) - Im Missbrauchsprozess gegen einen weiteren Lehrer eines Erfurter Gymnasiums hat die Staatsanwaltschaft eine Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahre beantragt. Sie wirft dem Musik- und Religionslehrer vor, dutzendfach drei Schülerinnen im Zeitraum von März 2013 bis April 2025 missbraucht und eine von ihnen in zwei Fällen vergewaltigt zu haben. Der 58-Jährige hat die Missbrauchsvorwürfe weitgehend eingeräumt, die Vergewaltigungen aber weist er von sich.