Wenn Stefan Fey seiner Fantasie freien Lauf lässt, dann könnte der typische „Behördengang“ in zehn Jahren etwa so ausschauen: Ein Bürger, der sagen wir mal eine Unterstützungsleistung beim Sozialamt beantragen möchte, vereinbar per Internet einen Videocall mit einem Sprachcomputer der Stadt. Die Künstliche Intelligenz (KI) fragt in der Unterhaltung alle relevanten Daten des Antragstellers ab, prüft im Hintergrund Familienstand, Wohnort, Einkommensverhältnisse oder die letzte Steuererklärung des Mannes und teilt am Ende des Gesprächs dem Antragsteller mit, in welcher Höhe er finanzielle Hilfe erwarten kann. Kein Papierkram, kein Anstehen vor Amtsstuben, kein mühsames Zusammensuchen von Unterlagen, keine langwierige Prüfung, kein Warten auf einen Bescheid.
Platz in den Top Ten So digital ist Coburg
Norbert Klüglein 06.10.2025 - 06:30 Uhr