40.000 Euro Schaden Zwei Opfer tappen in professionelle Betrugsmaschen

Zwei Menschen aus dem Landkreis Kronach sind auf unterschiedliche Anlagebetrugsmaschen hereingefallen und haben zusammen mehr als 40.000 Euro verloren.

(Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Im Landkreis Kronach sind innerhalb kurzer Zeit zwei Fälle von Anlagebetrug bekannt geworden. Wie die Polizeiinspektion Kronach berichtet, wurden sowohl ein 42-jähriger Mann aus Küps als auch eine 34-jährige Frau aus Steinwiesen Opfer professionell organisierter Online-Betrugsstrukturen.

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Der Mann aus Küps war über ein soziales Netzwerk in eine vermeintliche Trading-Gruppe geraten und nutzte eine heruntergeladene App, um angebliche Investitionen zu tätigen. Dafür überwies er mehrere Beträge in Höhe von einigen Tausend Euro auf ausländische Konten. Um einen vorgetäuschten Gewinn auszahlen zu lassen, folgte er schließlich der Aufforderung, weitere 16.000 Euro zu überweisen. Nachdem ihm der Zugriff auf die App verwehrt wurde und die Auszahlung ausblieb, erkannte er den Betrug und erstattete Anzeige. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 21.141 Euro.

 

In einem ähnlichen Fall wurde eine 34-jährige Frau aus Steinwiesen über ein soziales Netzwerk in eine Telegram-Gruppe gelockt. Dort erhielt sie zunächst geringe Vergütungen für einfache Aufgaben wie Online-Bewertungen über das Smartphone. Über eine weitere Website wurde ihr anschließend ein angebliches Guthaben vorgetäuscht. Für die vermeintliche Auszahlung zahlte sie auf Aufforderung mehrfach Geldbeträge per PayPal sowie später in Kryptowährung. Zuletzt sollte sie zusätzlich 30 Prozent des angeblichen Gewinns vorauszahlen. Als ihr die Masche ungewöhnlich vorkam, wandte sie sich an die Polizei und stellte Anzeige. Ihr Gesamtschaden beträgt nach Polizeiangaben 19.504 Euro.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsformen und rät, bei Online-Investitionen und vermeintlich schnellen Gewinnen äußerste Vorsicht walten zu lassen.