Seitdem ein kolossaler Wels im Juni im Brombachsee mehrere Badegäste angegriffen hat, ist die Fischart – regional auch Waller genannt – in aller Munde. Zur Erinnerung: Das mehr als zwei Meter lange und rund 90 Kilogramm schwere Männchen hatte die Laichgrube mit seinem Nachwuchs verteidigt, welche sich unterhalb einer Badeinsel befand und der die Schwimmer offenbar zu nahe gekommen waren. Die Polizei entschied sich schließlich – in Abstimmung mit dem örtlichen Anglerverein und der Wasserwacht – den Fisch zu töten. Das Sicherheitsrisiko für andere Badegäste sowie die Besucher eines Musikfestivals am See sei zu hoch gewesen, hieß es. Auch wenn die Verletzungen durch einen Waller-Angriff überschaubar sind, drohten Personen dadurch in Panik zu geraten und im Extremfall zu ertrinken.
Population in Oberfranken „Unser heimischer Waller ist kein Weißer Hai“
Konstantin Kraft 24.07.2025 - 10:00 Uhr