Kathy Walther und ihr Mops Spike, die gehören zusammen wie Kino und Popcorn. Seit acht Jahren bereichert der Hund das Leben der Oberweißbacherin. Doch vor zwei Monaten trübten Schatten die glückliche Mensch-Hund-Beziehung. „Erst fing Spike an, mit dem rechten Hinterbein zu hinken“, erinnert sich sein Frauchen. Die Thüringerin fuhr mit ihm zum Tierarzt nach Untersiemau im Landkreis Coburg, um dort ein CT machen zu lassen. Die Diagnose: Bandscheibenvorfall. Schließlich sackte der Mops hinten zusammen und konnte die Hinterbeine nicht mehr richtig bewegen. „Wenn man ihn aufstellt, steht er schon, aber laufen tut er nicht mehr, da zieht er die Beinchen nach“, berichtet seine Besitzerin. Ihre Tierärztin in Thüringen habe ihr erklärt, dass man den Hund in dem hohen Alter von zehn Jahren nicht mehr operieren sollte. Nun bekommt er regelmäßig Cortison-Spritzen sowie Medikamente und Kathy Walther hofft noch auf Besserung. Bei Menschen könnte sich das ja auch wieder geben. „Wenn schon die Ärzte meinen Hund aufgeben – ich tue es nicht. Er ist nach wie vor unglaublich lebendig. Ich könnte ihn so doch nicht einschläfern lassen“, entrüstet sie sich.