Uwe Meyer wird bei der geplanten Nominierungsversammlung von Pro Coburg am 24. November nicht mehr für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. Das teilte die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung vom Donnerstag mit.
Die Wählervereinigung hatte sich im März auf ihren Spitzenkandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2026 geeinigt. Nun erklärt Uwe Meyer überraschend seinen Rückzug.
Uwe Meyer wird bei der geplanten Nominierungsversammlung von Pro Coburg am 24. November nicht mehr für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren. Das teilte die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung vom Donnerstag mit.
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Er begründet demnach seine Entscheidung mit privaten, insbesondere familiären Prioritäten. Zugleich kündigte er laut Schreiben an, sich weiterhin aktiv kommunalpolitisch einzubringen und bei der Kommunalwahl 2026 für den Stadtrat kandidieren zu wollen.
„Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich bin überzeugt, dass Coburg vor wichtigen Weichenstellungen steht, bei denen ich gerne mitgestaltet hätte – auch in führender Position. Aber die Vereinbarkeit mit familiären Verpflichtungen lässt das Amt des Oberbürgermeisters für mich aktuell nicht zu“, so Uwe Meyer laut Pressemitteilung. „Umso mehr freue ich mich darauf, mich künftig im Stadtrat engagieren zu können, wenn mir die Wählerinnen und Wähler ihr Vertrauen schenken.“
Der Vorstand von Pro Coburg respektiere diese persönliche Entscheidung und zeige sich erfreut über Meyers klares Bekenntnis zur kommunalpolitischen Arbeit. „Uwe Meyer bringt fundierte wirtschaftliche Kompetenz mit und verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung – beides wären starke Impulse für das Amt des Oberbürgermeisters gewesen. Wir bedauern seine Entscheidung sehr, freuen uns aber umso mehr, dass er bei der Stadtratswahl für Pro Coburg antritt“, sagt Rico Böhme, Vorsitzender der Wählergemeinschaft.
Bei der Nominierungsversammlung von Pro Coburg zur Oberbürgermeisterwahl am 24. November 2025 wird die Wählergemeinschaft eine Kandidatin oder einen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters nominieren.