Pünktlich zum 1. Dezember Wintereinbruch im Coburger Land

Neuschnee und glatte Straßen sorgten am Dienstagmorgen für Verkehrsbehinderungen in Stadt und Landkreis Coburg. Mancherorts ging es nur im Schritttempo voran.

Coburg - So pünktlich ist Frau Holle selten: Zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember hat es in der Nacht zum Dienstag im Coburger Land heftig geschneit. Vor allem die höheren Lagen wie die Langen Berge bei Meeder und die Bergdörfer rund um den Neustadter Stadtteil Höhn sind mit einer dicken Schneedecke überzogen.

Im Berufsverkehr kam es teilweise zu Behinderungen, weil nicht alle Straßen geräumt waren. Nach Angaben eines Sprechers der Polizeiinspektion Coburg waren allerdings keine größeren Unfälle zu verzeichnen: „Wir hatten das Standardprogramm, wenn es das erste Mal schneit. Ein Paar Blechschäden, aber keine größeren Verletzungen“.

Während Coburger Autofahrer wenig begeistert waren bescherten bis zu fünf Zentimeter Neuschnee vielen Landkreisgemeinden ein kleines Winterwunderparadies, was so manch einer angesichts des sonnigen Montags nicht für möglich gehalten hatte. „Das freut vor allem die ganz Kleinen, die ja zum Teil wegen des Totalausfalls im Winter 19/20 zum ersten Mal Schnee erleben“, meint Wetterexperte Christian König, der gute Nachrichten für alle Winterfans im Gepäck hat: „Der Schnee, der jetzt liegt, sackt in den nächsten Tagen nur ein bisschen zusammen.“ Grund dafür sind eine anhaltende Nebeldecke sowie weiterhin frostige Temperaturen. „So wird die Sonne den Schnee nicht wegtauen können“, erläutert der Meteorologe und fügt hinzu: „Von Vorteil ist auch, dass wir in den letzten Tagen Nachtfrost hatten, so dass der Boden auch von unten her richtig kalt ist. Eine winterliche erste Adventswoche ist uns damit sicher.“

Damit dürfte dem Coburger Land der Winter ein wenig erhalten bleiben. „Am Wochenende könnte sogar noch einmal etwas Schnee dazu kommen. Das gibt dann einen zweiten Adventsnachschlag“, meint König.

 

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