Puppenfestival Neustadt Bühne frei für Puppe, Teddy und Co.

Peter Tischer

Das Internationale Puppenfestival Neustadt/Sonneberg rückt die Spielzeugregion Deutschlands in den Fokus der Öffentlichkeit. Es verwandelt beide Städte bis zum 29. Mai in eine große, lebendige Puppenstube.

Sie tun es wieder und offenkundig gern: Auch in diesem Jahr gehen Neustadt und Sonneberg Hand in Hand, um das Internationale Puppenfestival gemeinsam zu präsentieren. Und diese Partnerschaft auf Augenhöhe ist ein wichtiges Rädchen auf dem Weg zu einer gemeinsamen Wirtschafts-, Kultur- und Lebensregion.

Dass nach einem Jahr Pause und einem weiteren als „Light-Version“ in der Corona-Pandemie der Drang zum Feiern groß war, unterstrich die offizielle Eröffnung am Sonntagnachmittag auf dem neu gestalteten Marktplatz in Neustadt. Volles Haus war bei weiß-blauem Himmel und moderaten 23 Grad, also bestem Feierwetter, angesagt.

Puppenzauber

„Das Festival erlebt immer wieder Veränderungen und Einschränkungen, wie jüngst Corona und die Marktplatzsanierung“, sagte Oberbürgermeister Frank Rebhan bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste aus nah und fern. Jeder wünsche sich die altgewohnte Normalität zurück, und „wir freuen uns auf den Puppenzauber, der Altes und Neues vereint und der Grenzen überwindet“, blickte das Stadtoberhaupt auf eine Festivalwoche, die gespickt ist mit zahlreichen Veranstaltungen.

Dass das Festival es schaffe, Heimatverbundenheit und Weltoffenheit zu verbinden und mit Gästen aus fernen Ländern auf einen Nenner zu bringen, zeige, wie fest verankert Neustadt und Sonneberg in den Herzen und Köpfen aller Puppen- und Spielzeugfreunde sind. „Neues wagen und Bewährtes mitnehmen“, lautet das Rezept für die Erfolgsgeschichte Puppenfestival, die mit der neuen Puppenfee Emily Bamberger aufwartete.

Gemeinsam, fränkisch, stark

Natürlich durfte der Slogan „gemeinsam, fränkisch, stark“ nicht fehlen, um das Internationale Puppenfestival offiziell unter den Klängen des Marsches „Flotte Musikanten“ zu eröffnen , hervorragend präsentiert von der Stadtkapelle Neustadt und mit den Tänzen der Kindertrachtengruppe der Grundschule Wildenheid-Haarbrücken. Das diesjährige Internationale Puppenfestival soll sich als ein ganz besonderes in die Geschichte der Veranstaltung einfügen. Wobei die Verantwortlichen wissen, dass in der fränkisch-thüringischen Region im Allgemeinen und im Festival im Speziellen noch viel Potenzial steckt.

Auch Puppenfee Emily Bamberger freut sich auf das nach Aussagen der Veranstalter weltgrößte Event für Puppen- und Bärenliebhaber, das bis Sonntag, 29. Mai, andauert. Neustadts Kulturbürgermeister Martin Stingl betonte: „Möge der Zusammenhalt noch enger werden, denn Grenzen interessieren nicht mehr.“

www.neustadt-bei-coburg.de

www.puppenfestival-neustadt.de

 

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