Die Augen der Fans im Gastgeberland Frankreich richten sich vor allem auf Hoffnungsträger Paul Seixas, der langfristig Bernard Hinault beerben und dem Land den ersten Sieg bei der Tour de France seit 1985 bescheren soll. Seixas wurde bei Strade Bianche und Lüttich-Bastogne-Lüttich jeweils Zweiter hinter Pogacar. Bis zum Gipfel der Redoute konnte er in Belgien mit dem Slowenen mithalten.
Doch noch Start bei Vuelta?
Der aktuell wohl aussichtsreichste Widersacher ist aber wieder einmal der dänische Star Jonas Vingegaard. Zweimal gewann er bereits die Tour, doch bei den vergangenen beiden Ausgaben wurde er jeweils Zweiter hinter Pogacar. Zumindest reist er mit mächtig Rückenwind durch den Sieg beim Giro d'Italia im Mai in die katalanische Hafenmetropole.
Und Vingegaard erreichte bislang etwas, das Pogacar nicht schaffte: Der 29-Jährige gewann alle drei großen Landesrundfahrten bestehend aus Tour, Giro und der spanischen Vuelta. Letzterer Sieg fehlt noch in der jetzt schon üppigen Trophäensammlung Pogacars. Bislang ist der Start bei der Vuelta nicht in seinem Rennkalender vorgesehen. Aber die Gerüchte, wonach eine Teilnahme wohl noch nicht komplett vom Tisch ist, verstummen nicht.