Steinberg - Friedrich Nietzsche war einer. Albert Einstein war einer. Rafael Zwosta ist auch einer, wenngleich bei Weitem nicht so prominent. Der 22-Jährige aus Steinberg ist selbsterklärter Anhänger des evolutionären Humanismus. Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Die Weltanschauung geht davon aus, dass „alles, was dem Menschen ein Vorteil sein kann, gut ist“, formuliert es Zwosta selbst. Bei Wikipedia steht dazu: „Der evolutionäre Humanismus gibt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und humanistischer Werte Antworten auf die existenziellen Grundfragen des Menschseins.“ Das Wort selbst leitet sich vom lateinischen Begriff „humanitas“ ab, der „Menschlichkeit“ bedeutet. So weit die graue Theorie.