Ragnarök in Lichtenfels Testpflicht für Wikinger

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Am 22. und 23. April findet in Lichtenfels wieder das „Ragnarök“-Festival statt. Archiv- Foto: Frank Wunderatsch

Erstmals seit der Pandemie findet in der Korbstadt wieder ein Metal-Festival statt. Der Veranstalter erlässt klare Regeln.

Nach zweijähriger coronabedingter Pause kommen Metal-Fans aus aller Welt am 22. und 23. April wieder zum „Ragnarök“ nach Lichtenfels. Das Musik-Spektakel mit rund 20 einschlägigen Bands findet seit 2006 in der Stadthalle der Korbstadt statt. Auf dem gesamten Gelände gilt 1 G, wie Veranstalter Ivo Raab auf NP-Nachfrage sagte. Er nehme sein Hausrecht wahr, so Raab, aufs Gelände komme man nur getestet. Konkret: Zugang zum Festivalgelände nur mit Vorlage eines gültigen Negativtests (maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test oder negativer Schnelltest vom Tag der Anreise). Dieser Negativtest ist für die gesamte Festivaldauer auf dem Festival- und dem Campinggelände gültig und muss nicht erneuert werden. Ein kostenloses Testzentrum ist vor Ort vorhanden. Maskenpflicht besteht aufgrund der Zugangsbeschränkung nicht. Der Veranstalter appelliert an alle, das Festival bei Krankheitssymptomen oder anderweitiger Anzeichen für eine Coronainfektion nicht zu besuchen.

Gut 4000 Besucher

In den vergangenen Jahren kamen gut 4000 Besucher, meist gekleidet in Wikinger-Kluft oder schwarzen Kutten, nach Lichtenfels. Raab rechnet mit einem ähnlichen Niveau, schließt aber nicht aus, dass es einigen noch zu heikel ist. Die Tickets der vergangenen zwei Jahre haben Gültigkeit. Anmeldungen gibt es bislang aus Norwegen, Italien, Polen, Frankreich, Dänemark und Holland.

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