Strittig ist auch, wie die Länder mit rückläufigen Steuereinnahmen infolge von möglichen Senkungen umgehen. Dem Vernehmen nach gibt es hier schon Rufe nach einer Gegenfinanzierung durch den Bund. Dies dürfte die Spielräume der Verhandler weiter einschränken oder im schlimmsten Fall sogar vollends erschöpfen.
Wie sieht es mit dem Abbau von Subventionen aus?
Hinter den Kulissen werfen sich Union und SPD gegenseitig vor, beim Abbau von Subventionen und Steuervergünstigungen nicht ambitioniert genug zu sein. Umstritten ist zum Beispiel, ob der "Handwerkerbonus" abgeschafft werden soll, das sind Steuerermäßigungen für Handwerkerleistungen. Gleiches gilt für die bestehenden Privilegien für Dienstwagen, also die pauschale Versteuerung von privaten Fahrten.
Im Gespräch ist bei Finanzhilfen auch die "Rasenmäher"-Methode, eine pauschale Kürzung um einen gewissen Prozentsatz. Bei vielen Finanzhilfen ist dies aber gar nicht ohne weiteres möglich, Beispiel ist die Förderung erneuerbarer Energien. Denkbar ist auch, dass im Bundeshaushalt noch einmal viel massiver gespart wird. Das aber könnte Proteste vieler Lobbygruppen auslösen.