Die mittlerweile zwei Jahre andauernde Pandemie hat viele nachvollziehbare Einschränkungen mit sich gebracht, wartete andererseits aber auch immer wieder mit diffusen Regelungen auf. Das neueste Beispiel stammt aus dem Corona-Maßnahmenkatalog des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) für den Amateurfußball. Dieser stützt sich auf die Corona-Paragrafen des Freistaates. Seit Mitte letzter Woche dürfen Ungeimpfte, wenn negativ getestet, wieder mit ihren Teamkollegen zusammen trainieren und spielen. Eine große Erleichterung nicht nur für die betroffenen Spieler, sondern auch für Vereine mit dünn besetzten Kadern. So weit, so gut. Denn das Infektionsrisiko auf dem Fußballfeld ist – wie mehrere Studien nahelegen – zu vernachlässigen. Anders sieht es dagegen in geschlossenen und beheizten Räumen wie den Umkleidekabinen und den Duschen aus. Dort ist die Gefahr, an Corona zu erkranken, um ein Vielfaches höher als im Zweikampf an der frischen Luft. Doch das betrifft Ungeimpfte und Geimpfte gleichermaßen.
Regel-Wirrwarr Spielen erlaubt, Zuschauen nicht
Christian Dreßel 23.02.2022 - 17:25 Uhr