München/Witzmannsberg/Bamberg - An den Schlüssel zur Tennis-Freianlage in seinem Heimatort Witzmannsberg würde er als "Botschafter des Coburger Landes" sicherlich problemlos kommen, um trotz Corona-Pandemie abgeschieden von der Öffentlichkeit dort ein paar Bälle zu schlagen. "Das wäre eine Lösung", muss Kevin Krawietz über den nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag lachen. "Aber vielleicht ist es in diesen Tagen wirklich besser, einmal zwei bis drei Wochen lang die Füße still zu halten und den Anweisungen der Behörden zu folgen. Es schadet keinem und es wird wohl auch jeder schaffen", appelliert der 28-jährige French-Open-Sieger im Tennis-Doppel aus dem Ahorner Gemeindeteil an die Vernunft seiner Mitbürger. Er selbst hat sich mit seiner Lebensgefährtin und Managerin Judit Csonka in die gemeinsame Wohnung in München verkrochen, um die turbulente Phase in trauter Zweisamkeit zu überstehen.
Regionalsport Kevin zu zweit zu Haus
Michael Döhler 19.03.2020 - 00:00 Uhr