"Wir haben vorher gewusst, wir können sie schlagen", knüpft der 26-Jährige an. "Aber es ist hier trotzdem ein ganz anderes Feeling als bei anderen Turnieren." Das ließen sich Krawietz/Mies zu Beginn aber keinesfalls anmerken. Sie zeigten ihren Kontrahenten sofort, in welche Richtung die Partie aus ihrer Sicht gehen soll. Auch dank sechs Assen entschieden sie Satz eins relativ ungefährdet mit 6:3 für sich. Durchgang zwei gestaltete sich dann ungleich knapper: Letztlich musste der Tie-Break entscheiden, in dem das deutsche Doppel mit 7:4 die Oberhand behielt. Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen glatten Dreisatz-Erfolg hin, allerdings kamen Arneodo/Cerretani nochmals zurück in die Partie: Satz drei ging mit 6:4 an das monegassisch-amerikanische Duo. "Wir haben zwei, drei leichte Fehler gemacht und das hat uns ein Break gekostet", analysiert Krawietz den Satzverlust. "Vielleicht waren wir in dieser Phase nicht so ganz da."