"Ich glaube, es war unheimlich wichtig für die Wolfsburgerinnen, nicht mit einem 2:0-Rückstand in die Halbzeit zu gehen, sondern noch im Spiel zu sein. Ich glaube, das wird sie noch ein bisschen mehr pushen", meinte Bundestrainer Christian Wück im Halbzeit-Interview des ZDF. Allerdings wirkten die Wölfinnen nach dem Wechsel komplett zahnlos.
Minge verschätzt sich, Harder trifft
Frischer und entschlossener war die Elf von Bayern-Coach José Barcala. Die Münchnerinnen drängten auf das 2:0, das nach einer partnerschaftlichen Kombination auch fiel: Eriksson flankte aus dem Halbraum auf ihre Lebensgefährtin Harder, die per Kopf vollendete. Völlig verschätzt hatte sich dabei Nationalelf-Vizekapitänin Janina Minge, weshalb Torhüterin Johannes nur noch enttäuscht die Hände in die Hüften stemmen konnte.
Ein medizinischer Notfall im Bayern-Block ließ die Fans gut 20 Minuten verstummen, ehe es danach noch mal munter wurde – und Tanikawa eine abgefälschte Bühl-Hereingabe zum 3:0 über die Linie drückte. Die eingewechselte Caruso vollendete die bayerischen Festspiele mit einem Traum-Freistoß zum Endstand.