Im Rentweinsdorfer Pfarrhaus brennt wieder Licht, die evangelische Pfarrstelle ist seit 1. Dezember besetzt: Diana und Kent Krußig wurden auf die evangelische Pfarrstelle in Rentweinsdorf eingeführt.
Drei Jahre hat es gedauert, jetzt hat sich jemand gefunden: Diana und Kent Krußig teilen sich die Aufgabe in der Pfarrei. Sie bringen je fast 30 Jahre Berufserfahrung mit.
Im Rentweinsdorfer Pfarrhaus brennt wieder Licht, die evangelische Pfarrstelle ist seit 1. Dezember besetzt: Diana und Kent Krußig wurden auf die evangelische Pfarrstelle in Rentweinsdorf eingeführt.
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Dekanin Anne Salzbrenner vom Dekanat Rügheim nahm die Ernennung zum berufsgruppenübergreifenden Einsatz auf der Pfarrstelle Rentweinsdorf vor und erbat Gottes Segen für den Dienst der beiden Geistlichen auf ihrer neuen Stelle.
Diana und Kent Krußig sind mit je einer halben Stelle in der Pfarrei Rentweinsdorf tätig, die aus den beiden Kirchengemeinden Salmsdorf und Rentweinsdorf besteht. Kent Krußig hat darüber hinaus noch eine halbe Stelle für Jugendarbeit inne, die die Pfarrei selber finanziert.
Die Dekanin nahm in ihrer Ansprache zur Einführung das adventliche Thema der Ankunft in den Blick, fokussiert in dem Bibelwort: „Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt“ (Jesaja 60,1). Sie lud ein, Licht zu sein durch Gottes Geist sowohl im Blick auf die neuen Stelleninhaber, als auch mit der Verpflichtungsfrage an die Kirchengemeinden, gut mit „den Neuen“ zusammenzuarbeiten.
Den theologischen Grundstein von Diana und Kent Krußig hat die Ausbildung am Johanneum in Wuppertal gelegt, der dann in jahrzehntelanger Praxiserfahrung vertieft wurde. In den letzten 27 und 28 Jahren waren Diana und Kent Krußig in der Johannesgemeinde in Erlangen in der Gemeindearbeit im Kinder-, Jugend- und Familienbereich tätig mit Schatzinsel-Familien-Gottesdiensten, Weihnachtsmusicals, Glaubenskursen, offenen Treffpunkten – kurzum: ungezählten Angeboten zum Aufbau und zur Vertiefung von Gemeinde- und Glaubensleben. Ihre zwei erwachsenen Kinder gehen inzwischen eigene Wege, sind aber auch immer wieder in Rentweinsdorf anzutreffen. Für die Pfarrstelle in Rentweinsdorf besuchen die beiden noch einige weiterführende Fortbildungen besucht, um tiefer in den Bereich der anderen Arbeitsfelder einer Pfarrstelle einzusteigen: Taufen und Beerdigungen, Trauungen, Gottesdienste, Besuche und vielerlei damit Zusammenhängendes.
Im Einführungsgottesdienst predigte Kent Krußig unter anderem von der notwendigen Geduld – auch den anderen Menschen gegenüber, beispielsweise im Straßenverkehr. Verbunden mit der Gewissheit, dass Gott mit uns allen Geduld aufbringt und wir manchmal auch geduldig sein müssen mit seinem Wirken in der Zeit. Nach drei Jahren Vakanz in Rentweinsdorf tut es gut, dass die Geduld sich nun ausgezahlt hat, und die Pfarrstelle wiederbesetzt ist.
Nach dem Festgottesdienst mit Walter Schneider an der Orgel, mit dem Posaunenchor Rentweinsdorf, der Rock-Sofa-Band, den Gästen aus Erlangen, den Gästen aus Politik, von der katholischen Kirche aus dem pastoralen Raum Hassberge-Ost, den Vereinen, Kirchenvorständen und Gemeindegliedern, war es Zeit für die Grußworte. Herzlicher Dank galt den Rednern für die inhaltsreichen und kurzen Grußworte, die das herzliche Willkommen deutlich zum Ausdruck brachten.
Zum Kennenlernen und um ins Gespräch kommen, wurde in den Marktsaal gewechselt, wo viele Menschen diese Möglichkeit gerne nutzten.