Resolution Stadtrat kämpft für das Frühchen-Zentrum

Das Perinatalzentrum am Krankenhaus in Coburg steht vor dem Aus. Der Stadtrat von Coburg unterstützt die Bemühungen des Regiomed-Klinikverbunds, die Einrichtung zur Behandlung von zu früh geborenen Kindern zu erhalten. Foto: picture alliance/dpa/Andreas Arnold

Das Perinatalzentrum am Coburger Krankenhaus steht vor dem Aus. Das soll verhindert werden.

Dem Perinatalzentrum am Klinikum Coburg, in dem Frühchen behandelt werden, droht die Schließung. Der Stadtrat hat am Donnerstag eine Resolution verabschiedet, mit der er die Bemühungen des Regiomed-Klinikverbunds unterstützt, die Versorgung zu früh geborener Kinder mit einem Gewicht von unter 1250 Gramm in Coburg weiterhin sicher zu stellen.

Das Perinatalzentrum ist in Gefahr, weil ab 2023 mindestens 20, ab 2024 wenigstens 25 Behandlungsfälle gefordert werden, damit die Kosten von den zuständigen Trägern übernommen werden. Derzeit liegt die Behandlungszahl in Coburg bei 14. Damit stünde die Betreuung von Frühgeborenen in Coburg schon im nächsten Jahr vor dem Aus.

Der Wegfall des Perinatalzentrum hätte zudem zur Folge, dass der Betrieb einer Kinderintensivstation nicht mehr wirtschaftlich darstellbar wäre. Damit würde eine weitere Versorgungslücke in der Region entstehen.

Dies gelte es zu verhindern, betonte Stadträtin Christina Vatke (CSU). Sie verwies auf die Bedeutung kurzer Wege, wenn es um die medizinische Versorgung gehe. Dies gelte nicht nur für Kinder, die zu früh geboren werden, sondern sei eine Aufgabe, die alle Bereiche des Gesundheitswesens umfasse.wb

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