Im Achtelfinale gegen Weltmeister Ismael Borrero Molina aus Kuba hatte er am Sonntag keine Chance. "Das war einer der schwierigsten Momente meiner Karriere", berichtete Stäbler über die Stunden danach. Weil sein Gewicht an jedem Wettkampftag überprüft wurde, konnte er auch zwischen Sonntag und Montag fast nichts essen und trinken. "Mein Körper war im Eimer. Am Abend wollte ich nur noch pennen, ich war wie tot. Aber ich war 800 Gramm über dem Limit. Also musste ich mich eine Stunde bewegen, aufs Ergometer, aufs Laufband, in die Sauna."