Blond, reichlich Flausen im Kopf und dabei trotzdem immer liebenswert: Wer kennt ihn nicht, Michel aus Lönneberga, der eigentlich stets nur Gutes im Sinn hat und dann doch wieder auf der Flucht vor seinem Vater im Holzschuppen landet. Am Sonntag feierte das Familienstück „Michel in der Suppenschüssel“ bei den Rosenberg Festspielen Premiere. Und auch wenn es das Wetter mit den Besuchern – kleinen wie großen – durchaus etwas besser hätte meinen können: Ob Michel, dargestellt von einer unnachahmlichen Christin Wehner, nun seinen Vater (Gerald Leiß) oder die Magd Lina (Melanie Schlüchtermann) mit seinem Unfug schier in den Wahnsinn treibt, die Zuschauer hielten zu ihm. Mindestens so sehr wie seine Mutter (Anne Scherliess), Knecht Alfred (Artur Hieb) und natürlich seine Schwester Ida (Leonard Gräbner).
Rosenberg FestspieleKronach Der beste Lausebengel der Welt
Brigitte Löffler 26.05.2025 - 17:39 Uhr