Der Markt Pressig hält an seinem Standesamt fest. Es ist derzeit mit drei Beamten besetzt, erklärte Hauptverwaltungsleiter Thomas Frashek in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Neben den klassischen Aufgabenfeldern wie der Beurkundung von Eheschließungen, Geburten und Sterbefällen sei der Anteil an Fällen mit Auslandsbezug in Pressig überdurchschnittlich hoch, so Frashek. Aufgrund dessen befürwortete der Marktgemeinderat den Verbleib des Standesamtes in Pressig und votierte gegen eine Verlagerung. Bürgermeister Stefan Heinlein (CSU) dankte dem Gremium für das einstimmige Bekenntnis.