Erfurt (dpa/th) - Die Landesapothekerkammer befürchtet negative Folgen der Debatten über die Rückkehr syrischer Geflüchteter in ihr Heimatland für die Arzneimittelversorgung in Thüringen. "Wenn sich Kolleginnen und Kollegen für eine Rückkehr entscheiden, verdient das großen Respekt", teilte Kammergeschäftsführer Danny Neidel mit. "Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, dass jede einzelne Rückkehr für unser Versorgungssystem eine spürbare menschliche und fachliche Lücke bedeutet." Bereits jetzt stehe die Versorgungsstruktur im ländlichen Raum unter Druck.