Samba-Festival in Coburg Stadt richtet Sorgentelefon ein

Samba-gestresste Anwohner können in diesem Jahr wieder die Sorgen-Nummer anrufen. Außerdem: Die Stadt veröffentlicht Hinweise für Autofahrer zum Wochenende.

Am Wochenende wird es wieder laut in der Stadt. Genervte Anwohner können sich bei der Stadt beschweren. Foto: NP/Michael von Aichberger

Die Stadt Coburg schreibt in einer Pressemitteilung von einer „guten Resonanz der vergangenen Jahre“ hinsichtlich des Sorgentelefons zum Samba-Festival. Deswegen will sie auch diesmal wieder eines anbieten: Unter der Rufnummer 09561/89-1999 können samba-gestresste Anwohner demnach am Freitag, 11. Juli, und am Samstag, 12. Juli, jeweils von 23 bis 4 Uhr ihre Sorgen und Nöte mitteilen. Geschultes Personal werde die Anliegen direkt an die Verantwortlichen des Veranstalters oder die Polizei weiterleiten.

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Die Stadtverwaltung weist ferner ausdrücklich darauf hin, dass die Hotline 09561/89-1999 nur am Samba-Wochenende freigeschaltet ist.

Rettungswege frei halten

Festival-Besuchern empfiehlt die Stadt weiterhin, vom P+R-Service und dem sonstigen öffentlichen Verkehrsangebot Gebrauch zu machen und den Hinweisen der Ordnungskräfte zu folgen. Zudem bittet die Stadt darum, die Verkehrsbeschilderung zu beachten. Insbesondere in Zufahrtsstraßen, Feuerwehrzufahrten und auf Bürgersteigen solle nicht geparkt werden.

Die Rettungswege müssten unbedingt freigehalten werden, die Polizei werde widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge abschleppen lassen. Die Fahrradbügel rund um den Marktplatz sind während des Festivals abgebaut, heißt es in der Mitteilung.

Innenstadt großräumig umfahren

Wegen des aktualisierten Sicherheitskonzepts werden Zufahrtswege in die Innenstadt während des Festivalbetriebs abgesichert. Autofahrer werden gebeten, die Beschilderung zu beachten. Ortskundigen wird dringend geraten, die Bereiche großräumig zu umfahren.

Der Ketschenanger steht während des Festivals auch in diesem Jahr nicht als öffentlicher Parkplatz zur Verfügung. Er kann ausschließlich von Wohnmobilen (gegen Gebühr) genutzt werden. Alternativen sind das P+R-Angebot oder die Parkhäuser Albertsplatz, Zinkenwehr, Mauer und Post.