Sanierungshilfe des Freistaats Gut zehn Millionen Euro für die Uni Bayreuth

142 Millionen Euro stellt der Freistaat für die Sanierung bayerischer Hochschulen zur Verfügung. Auch die Uni Bayreuth profitiert.

  Foto: Andreas Harbach/Archiv

An Bayerns Hochschulen startet eine Sanierungsoffensive. „Über 120 Maßnahmen werden quer durch den Freistaat in Angriff genommen, darunter zehn an den Hochschulen in Oberfranken mit einem Volumen von rund 22 Millionen Euro“, gab Wissenschaftsminister Markus Blume am Freitag in München bekannt. „Bilder von undichten Dächern, gesperrten Räumen und maroden Hörsälen sollen definitiv der Vergangenheit angehören. Die bayerischen Hochschulen haben drängende Sanierungsfälle gemeldet, die wir im Rahmen unserer Hochschulbau-Offensive jetzt zügig angehen – und zwar ergänzend zu dem, was ohnehin geplant ist. Erste kleinere Maßnahmen sind bereits umgesetzt“, ergänzt Blume.

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Mensa und Geoinstitut

Nach Oberfranken fließen rund 22 Millionen Euro der laut Blume bayernweit 142 Millionen Euro. Die Uni Bayreuth profitiert bei gleich zwei Projekten: Die Mensa und das Geoinstitut werden für jeweils über fünf Millionen Euro ertüchtigt. Außerdem werden für gut sechs Millionen Euro an der Bamberger Uni Maßnahmen des Brandschutzes umgesetzt. An der HAW Coburg sind rund 2,3 Millionen Euro unter anderem für neue Toilettenanlagen eingeplant. Und an der HAW Hof werden für knapp zwei Millionen Euro unter anderem Dach und Fassade des Standorts Münchberg saniert.

Die jetzt gestartete Hochschulbau-Offensive besteht aus dem genannten Sanierungs- sowie einem Schnellbauprogramm. Sie wird sowohl aus dem bayerischen Anteil am Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz als auch aus dem Schnellbauprogramm des Bundes gespeist, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.