Schaden am Windrad Lebensgefahr am Bretzenstein

Das Windrad „Südwind“ hat einen Schaden am Getriebe, zu erkennen an ausgelaufener Ölflüssigkeit. Deshalb wurde es von der Feuerwehr Ebern weiträumig abgesperrt, weil möglicherweise Teile herunterfallen könnten. Foto: /Helmut Will

Eines der beiden Windräder hat einen Schaden am Getriebe. Die Feuerwehr Ebern hat den Bereich weiträumig abgesperrt, weil möglicherweise Teile herunterfallen könnten – eine Gefahr für jeden Spaziergänger.

Ebern/Fierst - An einem Windrad auf dem Bretzenstein nahe dem Eberner Ortsteil Fierst ist offenbar aus dem Maschinenraum bzw. dem Generator Öl ausgetreten. Unterhalb der Nabe ist am Turm deutlich braune Ölflüssigkeit zu sehen.

Deshalb war am Mittwochnachmittag die Feuerwehr Ebern mit Kommandanten David Pfeufer im Einsatz. Auch Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) befand sich unter den Feuerwehrleuten. Wie er und Pfeufer vor Ort erklärten, habe es am Windrad einen Getriebeschaden gegeben. Das Gefährliche dabei: Im Maschinenraum könnten sich Teile verkeilt haben, die möglicherweise auch austreten und herunterfallen könnten. Deshalb hat die Feuerwehr das Windrad weiträumig abgesperrt. Die Absperrung müsse unbedingt eingehalten werden, weder Spaziergänger oder Fahrzeugführer jeglicher Art sollten den abgesperrten Bereich betreten oder befahren. „Es besteht möglicherweise Lebensgefahr“, sagte Kommandant David Pfeufer.

Der Schaden ist dem Eigentümer Tom Friedli, Burg Lichtenfels, im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg, bekannt, wie ein Anruf in Hessen ergab. Eine dortige Angestellte teilte mit, dass der Eigentümer auf dem Weg zum Windrad sei, um mit Fachleuten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Wie Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann weiter sagte, seien auch entsprechende örtlich zuständige Behörden informiert.

 

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