Auf schneeglatten Straßen hat es am Dienstagmorgen in Coburg Stadt und Land mehrere Verkehrsunfälle gegeben. Drei Autofahrer sind von der Fahrbahn abgekommen, teils mit erheblichen Sachschäden und Verletzungen.
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Gegen 8.15 Uhr ist ein 67-jähriger Autofahrer auf der Kreisstraße 12 zwischen Großheirath und Untersiemau ins Schleudern geraten. Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Metallzäune eines Firmengeländes. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 3500 Euro geschätzt.
Bereits gegen 6.45 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2205 bei Meeder, an der Abzweigung Kösfeld, zu einem weiteren Unfall. Wie die Polizei berichtete, rutsche ein 25-jähriger Fahrer auf der schneeglatten Fahrbahn nach links von der Straße und sprang mit seinem Pkw rund zwei Meter tief in einen Graben. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt. Der Fahrer erlitt Wirbelsäulenverletzungen und konnte den Wagen nicht selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Meeder und Wiesenfeld befreiten ihn mit schwerem hydraulischem Gerät, nachdem das Fahrzeugdach entfernt worden war. Der Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Coburg gebracht. Der Sachschaden am Pkw beträgt etwa 5000 Euro.
Ebenfalls gegen 6.45 Uhr verlor ein 49-jähriger Autofahrer in Coburg in der Kurve Oberer Bürglaß/Steinweg die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und prallte gegen einen Verteilerkasten der SÜC. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden von rund 1000 Euro an dem Verteilerkasten sowie etwa 2000 Euro am Pkw.