Schneefall und Glätte Zahlreiche Unfälle auf A 9: Autos krachen in Sattelzüge

Symbolfoto: Schneebedeckte Straße. Foto: picture alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Durch den starken Schneefall ereigneten sich am Dienstagvormittag auf der A 9 zahlreiche Verkehrsunfälle, die allesamt verhältnismäßig glimpflich ausgingen.

Himmelkron/Trockau/Pegnitz/Plech - Eines eint die zahlreichen Verkehrsunfälle am Dienstag auf der A 9 in der Region: Die Autofahrer waren jeweils zu schnell auf den schneebedeckten und glatten Straßen gefahren, wie die Verkehrspolizei Bayreuth am Mittwoch mitteilt.

So verlor bei Himmelkron eine 36-jährige Hoferin die Kontrolle über ihren BMW und schleuderte in das Heck eines Sattelzugs. Glücklicherweise bleiben alle Beteiligten unverletzt und es entstand lediglich am BMW ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro.

Kurz vor der Anschlussstelle Trockau geriet ein 41-jähriger Kleintransporter-Fahrer aus Leipzig mit seinem Mercedes ins Schleudern und prallte zunächst in die linke Betonschutzwand sowie anschließend in die rechte Schutzplanke.

Während der Schleuderpartie stieß er noch mit dem Sattelzug eines 53-jährigen zusammen. Durch den Verkehrsunfall wurde der Leipziger leicht verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der Schaden an den Fahrzeugen und an der Schutzplanke beläuft sich auf mehr als 80.000 Euro.

Weiterhin fuhr ein 47-jähriger Lkw-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen auf der Abfahrt zur Rastanlage Fränkischen Schweiz zu schnell. Er kam mit seinem Sattelzug auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen.

Der Sattelzug verkeilte sich dann auf Höhe der Ausfahrt in der rechten Schutzplanke. Während der Bergungsarbeiten sperrte das Technische Hilfswerk Pegnitz den rechten Fahrstreifen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand lediglich ein Schaden in Höhe von zirka 7000 Euro.

Zwischen der Anschlussstelle Weidensees und Plech verlor dann noch ein 34-jähriger aus Jena die Kontrolle über seinen Renault und schleuderte nach rechts in die Schutzplanke.

Von dort wurde der Wagen zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Er kam quer auf der mittleren Fahrspur zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 2000 Euro.

Schließlich wollte eine 26-jährige Bayreutherin an Anschlussstelle Plech mit ihrem VW Golf die Autobahn verlassen. Dabei unterschätzte sie ihre Geschwindigkeit und stieß in die rechte Schutzplanke. Auch bei diesem Unfall blieb es lediglich bei einem Schaden in Höhe von zirka 2300 Euro.

Alle Unfallverursacher erwartet in den nächsten Wochen ein Bußgeld, berichtet die Verkehrspolizei abschließend.

 

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