Es sind berührende Bilder, die den Besucher des Friedensmuseums in Meeder empfangen. Sie erzählen vom Krieg, zeigen Bomben, Waffen, Gewehre und fordern gleichzeitig dazu auf, das Grauen zu stoppen. Schicken die Friedenstaube übers Papier, lassen Kuscheltiere sprechen und geben einen Funken Hoffnung. Die Ausstellung mit den 18 Gemälden, die sich mal in leuchtenden, mal in gedeckten Farben mit Stift, Pinsel und Schere präsentieren, ist klein und doch voller Ausdruckskraft. Und es sind Schülerarbeiten, Werke von jungen Menschen, die sich mit Krieg und Frieden auseinandergesetzt haben und am diesjährigen Bayerischen Schul-Kunst-Wettbewerb „Sei Friedenskünstler*in!“ der Deutschen Friedensgesellschaft teilgenommen haben. Dem Aufruf „Werde kreativ für den Frieden!“ unter der Schirmherrschaft von Margot Käßmann folgten 2025 22 Schulen mit fünften bis siebten Klassen, 14 Schulen mit achten bis zehnten Klassen und sieben Schulen mit Oberstufenschülern. Rund 550 Jugendliche reichten ihre Werke ein, aus denen die Jury, bestehend aus Victoria Bork, Kunsterzieherin aus Lichtenfels, Nico Buchholz, Kunsterzieher aus Bamberg, und Isabell Ernst, Designerin, die Gewinner krönen musste.