Einen Tag vor der großen Eröffnung am Freitag herrscht auf dem Anger ein reges Treiben. Unzählige Laster, Wohnwagen und Lieferfahrzeuge stehen rund um den Festplatz verteilt, um letzte Waren, Ersatzteile oder Zubehör anzuliefern. Nach zwei Jahren coronabedingter Auszeit ist die Vorfreude auf das zehntägige Coburger Vogelschießen riesig. Immerhin ist es das älteste und größte Volksfest in der Vestestadt. Publikumsverkehr sucht man an diesem Donnerstagnachmittag allerdings vergeblich, denn bis zur Abnahme der Fahrgeschäfte und Buden ist der Platz für die Öffentlichkeit noch nicht freigegeben. „Wenn ich das Chaos rund um unsere Bude so betrachte, kann ich eigentlich kaum glauben, dass alles bis morgen stehen wird“, lacht Thorsten Hochstätt, der gerade dabei ist, die Beleuchtung an seinem Stand zu installieren. „Aber bislang haben wir es immer rechtzeitig zur Eröffnung geschafft.“