Als die eigene Welt immer kleiner wurde und die digitale mehr und mehr Zeit wie Raum einnahm, passierte es. Die sozialen Medien – im Lockdown das Tor zur Außenwelt und ein Trost, weil sie zumindest virtuelle Kontakte ermöglichten – beschleunigten etwas, das die vier Coburger Schulpsychologen schon länger beobachtet haben: Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit Depressionen steige an, sagt Regina Knape vom Gymnasium Ernestinum. Sie, ihre Kollegin Jana Jobst und die Kollegen Max Balling sowie Dieter Wuttke bilden das Team der schulpsychologischen Beratungsstelle. Dort nehmen die Fälle der betroffenen Schülerinnen und Schüler „besorgniserregend weiter“ zu, heißt es in einem Schreiben der Vier an die Eltern und Jugendlichen. Deswegen gibt es in diesem Schuljahr ein Präventionsprojekt zu dem Thema, das Workshops, Ausstellungen oder Fortbildungen umfasst.
Schulpsychologen alarmiert Was die sozialen Medien mit Coburgs Schülern machen
Alexandra Paulfranz 16.12.2024 - 11:20 Uhr