Rostock - Eine außergewöhnlich langanhaltende Ostwindlage hat den mittleren Wasserstand der Ostsee seit Anfang Januar auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Messungen am schwedischen Pegel Landsort-Norra zeigten Werte, die so niedrig seien wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1886, teilte das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) mit. Forscher sprachen von einer seltenen ozeanographischen Ausgangssituation für einen möglichen großen Salzwassereinstrom aus der Nordsee in die Ostsee.