Schwerer Unfall auf Autobahnzubringer Ein Schwerverletzter bei Zusammenstoß

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Montagnachmittag auf dem Autobahnzubringer bei Knetzgau. Dabei wurde drei Personen teilweise schwer verletzt.

Knetzgau - Gegen 17 Uhr fuhr ein 19-jähriger Mann mit seinem Renault Clio auf der Staatsstraße 2427 aus Richtung Zell am Ebersberg kommend und wollte an der Ausfahrt Knetzgau und Sand nach links abbiegen. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden Mitsubishi ASX, dessen Fahrer geradeaus Richtung A70 fahren wollte. Daraufhin prallte der Vorfahrtsberechtigte mit voller Wucht auf die Beifahrerseite des Renaults.

Beide Fahrzeuge wurden über die Fahrbahn geschleudert und touchierten zusätzlich einen an der Kreuzung wartenden VW-Golf, in dem eine 56-jährige Frau saß. Ein Opel Zafira, der aufgrund einer Panne ebenfalls an der Kreuzung stand, wurde nicht beschädigt.

Die Freiwillige Feuerwehr Knetzgau war mit 25 Einsatzkräften schnell am Unfallort. Während die beiden anderen Personen vergleichsweise leicht verletzt wurden, traf es den Renault-Fahrer wesentlich schlimmer. Wie Kommandant und Einsatzleiter Thomas Finger erklärte, wurde zunächst das Unfallauto stabilisiert und gesichert sowie der Brandschutz sichergestellt. Nach Absprache mit dem Einsatzleiter des Rettungsdienstes wurde der schwer verletzte 19-jährige Patient nach dessen Erstversorgung schonend aus dem Fahrzeug gerettet. Neben dem Rettungsdienst leisteten auch die Ersthelfer aus Sand wertvolle Hilfe. Alle drei Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes in Krankenhäuser eingeliefert.

Beamte der Polizeiinspektion Haßfurt nahmen den Unfall auf und bezifferten den Sachschaden auf etwa 15.000 Euro. Die Feuerwehr sperrte den Autobahnzubringer in Höhe der Ausfahrt Knetzgau für knapp zwei Stunden.

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