München - Der wegen Milliardenbetrugs angeklagte Ex-Wirecard-Chef Markus Braun fühlt sich nach sechs Jahren U-Haft einsam, aber ungebrochen. Er sei "weiter sehr energetisch", sagte der österreichische Manager am 270. Verhandlungstag des Münchner Wirecard-Prozesses. Der von vielen Kleinaktionären ehedem als Börsenstar verehrte Braun schilderte die U-Haft jedoch als sehr belastend und sprach von "Einsamkeit und Isolation". "Die Hauptherausforderung ist, dass man komplett aus der Familie herausgerissen ist."