Am Ätna in Sizilien fällt meterhoch der Schnee
Tatsächlich ist Anfang Februar am 3000 Meter hohen Ätna meterhoch Schnee gefallen; in tieferen Lagen in Sizilien und Kalabrien gab es Überschwemmungen. „Wir werden lernen müssen, mit der Trockenheit in Norditalien zu leben. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Situationen immer häufiger werden“, betont Pasqui.
Natürlich könnte Regen die Situation noch entspannen, sofern er auch tatsächlich käme. Aber der Klimaforscher Pasqui warnt vor Illusionen: „Es bräuchte mindestens 500 Millimeter Niederschlag in den kommenden Wochen, und nötig wäre ein nicht allzu heftiger, lange anhaltender Regen, der vom Boden aufgenommen werden kann“, betont Pasqui. Erforderlich wären mindestens 50 solche Regentage – und das sei leider „wenig wahrscheinlich“.
Franzosen müssen Wasser sparen
Mangel
Frankreich trifft angesichts anhaltender Trockenheit Sofortmaßnahmen, um sich für einen erneuten Dürresommer zu rüsten. „Die Abwesenheit von Regen seit inzwischen über 30 Tagen in Frankreich ist eine große Bedrohung für unsere Wasserreserven in diesem Sommer“, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch.
Verbote
In den Departements Pyrénées-Orientales, Var, Isère, Ain, Bouches-du-Rhône und Savoie wurden schon Einschränkungen getroffen, so die Zeitung „Libération“. Das Bewässern von Gärten und Sportstadien, das Auffüllen von Swimmingpools oder das Autowaschen sind verboten.