Es ist sonnig, wenn auch nicht warm. Ein angenehmer Vormittag. Wäre da nicht diese Anspannung und Neugier. Arpad von Schalscha-Ehrenfeld (66) öffnet die Tür zum Schießstand der SG Coburg im Weichengereuth, dort, wo an diesem Samstag auch das 14. Coburger Wehrmanngewehr-Schießen stattfindet. In der einen Hand hat er eine Art schwarzen Koffer, in dem die Gewehre transportiert werden. Der Raum ist vollkommen dunkel. Nur das einfallende Licht lässt einen ersten Blick erhaschen. Als wir eintreten, riecht es leicht muffig. Schnell macht er die Rollläden hoch und gibt somit den Weg auf mein späteres Ziel frei: die 50-Meterbahn. Dabei gibt es auch noch 100-Meterbahnen. Beim Anblick der Entfernung stellt sich mir die Frage, ob ich die Zielscheibe treffen kann. Oder ob mir nicht doch vielleicht der Rasenmähroboter zum Opfer fällt.