Seltener Fund Hirschkäfer in Bad Rodach entdeckt

Er steht auf der Roten Liste und sein Bestand ist stark gefährdet: Ein Ehepaar aus der Kurstadt hat einen der größten europäischen Käfer in seinem Garten gefunden.

Ein Hirschkäfer aus einem Garten in Bad Rodach. Foto: privat

Diesen Fund haben Regine und Karl-Heinz Blümig aus Bad Rodach gleich dokumentiert: Am Donnerstagmittag haben sie in der Wassertonne ihres Gartens einen selten Hirschkäfer entdeckt. „Wir haben ihn gleich im Garten auf Totholz gesetzt, das liebt er“, wissen die beiden.

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Der Hirschkäfer ist in der Roten Liste Deutschlands als „stark gefährdet“ (Kategorie 2) geführt. Sein Bestand hat in Mittel- und Südeuropa stark abgenommen. Das liegt daran, dass sein bevorzugter Lebensraum, alte Eichenwälder, immer mehr zurückgeht. Die Tiere können aber auch in Gärten oder Rindenmulchhaufen vorkommen. Ihre Hauptflugzeit liegt zwischen Ende Mai und Ende Juli.

Die männlichen Hirschkäfer werden 25 bis 75 Millimeter lang, die Weibchen sind mit maximal 40 Millimetern Länge deutlich kleiner. Damit sind sie die größten europäischen Käfer.