Justus Fischer block und blockt und blockt
Nach Wolffs acht Paraden bis zur Pause sah Gislason keinen Anlass für einen Wechsel im Tor. Dank starker Defensivleistung zog Deutschland auf 20:16 davon. Die anfangs noch lautstarken kroatischen Fans verstummten in dieser Phase. Und bei der DHB-Riege funktionierte plötzlich alles. Vor allem Kreisläufer Justus Fischer ragte mit drei Blocks innerhalb weniger Sekunden heraus.
"Wie geil verteidigen wir denn da bitte gerade", schwärmte Handball-Ikone Stefan Kretzschmar bei Dyn. Beim 26:19 eine Viertelstunde vor Spielende glaubten nur noch die Wenigsten an ein kroatisches Handball-Wunder. Auch, weil Deutschlands Außenspieler Lukas Mertens und Lukas Zerbe nahezu fehlerfrei spielten.
In der Schlussphase schlichen sich wieder einige Fehler ins deutsche Spiel, doch die DHB-Auswahl ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.